Das Museum
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum zeigt auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz auf dem Land während der vergangenen fünf Jahrhunderte gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Hierzu sind für die verschiedenen rheinland-pfälzischen Landschaften die vier Baugruppen "Mosel-Eifel", "Pfalz-Rheinhessen", "Mittelrhein-Westerwald" und "Hunsrück-Nahe" entstanden. Knapp 40 historische Gebäude wurden vor Ort Stein für Stein, Holz für Holz abgebaut, dann im Freilichtmuseum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet. Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist nicht nur das größte in, sondern auch das zentrale Museum dieser Art für Rheinland-Pfalz.
Dorfschmiede und Wassermühle, Friseursalon, Kaufmannsladen und Metzgerei, Schule und Backhaus, Kegelbahn und Tanzsaal, Winzerhäuser und Bauernhöfe laden zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit ein.
Der ausgeschilderte Rundweg führt über zwei Kilometer von Baugruppe zu Baugruppe durch das abwechslungsreiche Museumsgelände vorbei an Schauäckern, Wiesen, Weiden und Hausgärten, die nach historischen Vorbildern bestellt werden.
Seltene Glanrinder, Ziegen, Schafe, Stallhasen, freilaufende Hühner, Gänse und Enten sowie ein Lehrbienenstand geben lebendigen Einblick in das Landleben vergangener Tage.
Kindern macht der Museumsbesuch doppelt soviel Spaß mit dem Museums-Quiz, das kostenlos an der Kasse bereit liegt. Großes Interesse nicht nur bei Kindern findet die umfangreiche Puppen- und Blechspielzeugsammlung. Und Naturfreunde kommen im großen Heilkräutergarten, im Museums-Weinberg, auf dem Naturlehrpfad und dem Schmetterlings-Erlebnispfad auf ihre Kosten.
Für das leibliche Wohl ist in der gemütlichen Museumsgaststätte mit deftigen Spezialitäten aus der regionalen Küche gesorgt. Für Selbstversorger stehen Picknickplätze zur Verfügung. Souvenirs der besonderen Art – unter anderem der beliebte „Museumsschoppen“, der leckere Museumshonig, die im eigenen Kohlemeiler gebrannte Museums-Holzkohle sowie Literatur zur Vor- und Nachbereitung des Museumsbesuchs– finden sich im Museumsladen.
Der virtuelle Rundgang durch das Museum folgt dem ausgeschilderten Rundweg. Gerüche und Geräusche, das Rufen des Kuckucks oder das Rauschen der Bäume im Wind oder das Klappern der Mühle ist jedoch virtuell nicht darstellbar, sondern lässt sich nur bei einem Besuch vor Ort erleben.