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Die Museumsanlage
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum zeigt, wie der Alltag der Rheinland-Pfälzer während der letzten 500 Jahre ausgesehen hat. Wie haben die Menschen an Nahe und Mosel, in Rheinhessen, der Eifel und der Pfalz, am Mittelrhein und auf dem Hunsrück gelebt, gewohnt und gearbeitet? Um diese Fragen möglichst anschaulich und konkret zu beantworten, wurden in den letzten 30 Jahren historische Gebäude Stein für Stein, Holz für Holz in den verschiedenen Regionen des Landes abgebaut, im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum originalgetreu wieder aufgebaut und mit Möbeln, Hausrat, Werkzeugen und Geräten bis ins Detail eingerichtet.
So entstanden bisher knapp 40 Gebäude, die in einem malerischen Seitental der Nahe in vier Baugruppen oder "Museumdörfern" zusammengefasst sind, die den verschiedenen rheinland-pfälzischen Hauslandschaften entsprechen.
Unter anderem laden eine Dorfschmiede, eine Wassermühle, ein Frisörsalon, eine Metzgerei, ein Kolonialwarenladen, eine Schule und eine Kegelbahn sowie Winzer- und Bauernhöfe zu einer Reise in die Vergangenheit ein.
Zwischen den einzelnen Baugruppen wurden Hausgärten, Felder, Wiesen, Weiden, Wald, ein Heilkräutergarten und ein Weinberg angelegt. Außerdem werden Haus- und Nutztiere, wie das heute nur noch selten anzutreffende Glanrind, Ziegen, Schafe, Hühner, Gänse und Enten, gehalten.
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist nicht nur das zentrale Freilichtmuseum für Rheinland-Pfalz, sondern auch das größte Museum dieser Art im Land.