29. Mai 2020
Mein besonderer Gegenstand ist ein - auf den ersten Blick - ganz gewöhnlicher Nagel, zumindest ein etwas in die Jahre gekommener gewöhnlicher Nagel. Auch die Geschichte hinter diesem Nagel verspricht keine unerwarteten Wendungen und ist an Spannung

15. Mai 2020
Es war ein schönerSommertag im Juli 2015 und ich machte mit Arbeitskollegen einen Ausflug nach Meisenheim, um Draisine zu fahren. An diesem Sommertag war es besonders heiß und wir schwitzten nicht schlecht während der Fahrt durch das schöne Glantal...

13. Mai 2020
Bei dem Gegenstand der mir wichtig ist, handelt es sich um eine getöpferte Kanne. Sie ist mindestens aus den 1950er Jahren, vielleicht sogar noch älter und gehörte meiner Mutter. Leider weiß ich nicht, ob meine Mama die Kanne selbst gekauft hat oder von ihrer Mutter geerbt hat und es lebt leider niemand mehr, der mir diese Frage beantworten könnte. Sie bedeutet mir außerdem viel, denn diese alte Keramikkanne...

20. November 2019
Im Jahr 2009 war die Stadt Bad Kreuznach Gastgeberin des Rheinland-Pfalz-Tages. Mit den Landfrauenverbänden Bad Kreuznach und Meisenheim nahm ich am Umzug durch die Stadt teil. Dabei hatten wir auch einen Umzugswagen, der von einem Traktor gezogen wurde und mit vielen Sonnenblumen geschmückt war. Der Traktor wurde selbstverständlich von einer Frau, der Vorsitzenden des Landfrauenverbandes Bad Kreuznach, gefahren. Ich lief mit einer Fußgruppe und Handwägelchen nebenher, wir verteilten...

13. November 2019
Für meine Objektgeschichte habe ich ein Kissen ausgesucht, dass in meinem Elternhaus immer auf der Couch stand. Dieses handgearbeitete Kissen ist ca. 50x50 cm groß, hat ein goldgelbes Inlet und einen gehäkelten Bezug. Dabei handelt es sich um einen Rahmendekor mit Eckgestaltung und ein auf eine Spitze gestelltes, gestaltetes Mittelfeld sowie flach aufgenähten, gehäkelten Blüten an den Ecken. Es ist von besonderer Bedeutung für mich, da es mich daran erinnert, wie handwerklich geschickt...

06. November 2019
Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr in Rheinland-Pfalz wohne, so gibt es doch einige Gegenstände aus meiner alten Heimat, die mir wichtig sind und die ich mitgenommen habe. Hier habe ich mir eines meiner „Mayener Pils“ Biergläser ausgesucht. Beim Inhalt der Gläser muss ich heute leider improvisieren, denn die Brauerei gibt es schon seit langer Zeit nicht mehr. Beim Grillen schmeckt ein Pils aus meiner neuen Heimat aber natürlich auch gut aus dem Glas. Die Gläser werden bei mir immer...

30. Oktober 2019
Unser altes Küchenradio ist ein ganz besonderes Objekt und mir sehr ans Herz gewachsen. Dabei handelt es sich um ein altes Röhrengerät mit gewebter Frontstruktur und ganz vielen Knöpfen. Man kann noch manuell per Drehbewegung den Sender, Tontiefen und Höhen oder die Lautstärke einstellen. Auf der Scala stehen noch die Frequenzen, auf denen man Radio Stockholm oder Moskau finden kann. Zudem gibt es eine Art Bullauge, das aufleuchtet, wenn man das Radio anschaltet. Drückt man den...

23. Oktober 2019
Alle Deutschen sind Abfallproduzenten. Ich bin ein Deutscher. Also bin ich ein Abfallproduzent. Zu mir gehört ein Mülleimer. Alle Deutschen sind mit mindestens einem Mülleimer ausgestattet. Ich also auch. Nichts Besonderes, so ein Mülleimer, denkt man immer. Aber weit gefehlt! Jeder Kriminalist weiss, einen Menschen kann man an nichts so gut identifizieren, wie an seinem Mülleimer. Ein Mensch hinterlässt im Laufe seines Lebens einen regelrechten Müllabdruck. Man kann fast alle seine...

16. Oktober 2019
Meine beiden Großväter habe ich nicht mehr gekannt, sie waren beide schon tot, als ich geboren wurde. Von meinem Großvater väterlicherseits habe ich noch den Kopf seiner Reservistenpfeife. Diese Pfeife brachte er von seinem Wehrdienst aus Potsdam zurück, wo er 1902 -1906 bei dem Regiment der „Gardes du Corps“ diente. Er folgte später seinem Vater als Wirt des Gasthauses zur Post und Landwirt in Eckweiler nach. In der Familie wird erzählt, er habe die Pfeife nur zu besonderen...

09. Oktober 2019
Die Doro hatt' mer vor Johre de eleganteschte Sonnehut meines Lebens geschenkt, awwer jetz sat se uff ämol: „Meinst du nicht, es wäre an der Zeit, einen neuen Hut zu kaufen und den alten in die Mülltonne zu werfen.“ Ich war entsetzt unn sat: „Mei beschter Hut in die Mülltonn? Im Lewe nit. Mir loss'en flicke.“ De Doro ihr Blick war unbeschreiblich. Jetz hieß es, Näjel mit Köpp zu mache. Ich sat: „Vommir aus, da kafe mer halt e neuer Sonnehut, awwer de altae hänge mer an de...

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