Aktuelle (Bau-)Projekte


Die schwarze Kunst im ländlichen Raum

Die Objekte der historischen Druckerei des Freilichtmuseums können nun auch online betrachtet werden.

 

Durch die Förderung des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz wurde es dem Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum ermöglicht, eine historische Druckerei aus Bad Sobernheim digital zu erfassen. Die ehemalige Druckerei Höhnen in Bad Sobernheim druckte bis in die 1980er-Jahre die Sobernheimer Zeitung, deren Wurzeln bis ins Jahr 1849 zurückreichen. Ergänzt wurde die Sammlung unter anderem durch Maschinen anderer Sobernheimer Druckereien (Melsbach und Engbarth), in denen vorwiegend Akzidenzien für die Region gedruckt wurden. Die Ausstattung der historischen Druckerei im Freilichtmuseum ist Zeitzeugin der flächendeckenden Verbreitung von tagesaktuellen Informationen aber auch kleinen Druckerzeugnissen regionaler Bedeutung. Sie gibt Auskunft über ausgestorbene Handwerks- und Berufsformen. Mit Hilfe der Software museum-digital wurden die Geräte, Maschinen und Ausstattungen der historischen Druckerei digital erfasst und durch Hintergrundinformationen und Bilder ergänzt.

Die Sammlung ist nun über die Plattform museum-digital im Internet einsehbar:

Objekte [Raster] (Seite: 1) :: museum-digital:rheinland-pfalz



Ausstellung im Kelterhaus Bruttig -"Lebensmitte Wein"

Im August 2021 erhielten wir die Zusage einer Förderung für die Neugestaltung unseres Kelterhauses Bruttig durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Im Auftrag des Bundes begleitet der Deutsche Verband für Archäologie e.V. (DVA) die Antragsteller bei den geplanten Maßnahmen und koordiniert die Verwendung der Mittel.

Weinbau und -vertrieb war und ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Rheinland-Pfalz. Daher liegt hier ein thematischer Schwerpunkt des Freilichtmuseums. Der bisherigen Vermittlung des Themas über Gebäude, Objekte oder den Weinberg werden im Freilichtmuseum nun ganz persönliche Lebensgeschichten an die Seite gestellt. Den Mittelpunkt der Ausstellung „Lebensmitte Wein“ bilden Interviews mit Menschen aus Rheinland-Pfalz, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit Wein beschäftigen. Die individuellen Einblicke werden auf rund 45 m2 über zwei Medienstationen wiedergegeben und vermitteln so die Faszination der Befragten auf lebendige und persönliche Weise.

 

Wir bedanken uns nochmals herzlich für die Förderung und Unterstützung. Seit März 2022 ist die Ausstellung "Lebensmitte Wein" im Kelterhaus Bruttig nun zugänglich.



Haus Hördt

Wir bauen ein neues (altes) Haus!

In der Baugruppe Pfalz-Rheinhessen wird ein kleines Haus wiederaufgebaut, welches an seinem ursprünglichen Ort in Hördt (Kreis Germersheim) Teil eines Häuserensembles war. Im Freilichtmuseum entsteht mit "Haus Hördt" eine  historische Baustelle.

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Kiosk "Hellas Ständche" aus Kaiserslautern

Wir haben uns riesig über die Unterstützung unseres Crowdfunding Projektes gefreut und sind überaus froh darüber, dass die Summe für die "Reise des Kiosks" zusammengekommen ist und wir den Kiosk vor dem Abriss retten konnten! Ein solches Projekt lässt sich nur mit vereinten Kräften stemmen und wir sind dankbar, dass wir solch eine große Gemeinschaft im Rücken haben, die uns und unsere Arbeit unterstützt. 

Erster Verkauf aus "Hella Ständche"

Am 23.08.2020 wurden alle Crowdfunder sowie die politischen und wissenschaftlichen Gremien rund um das Freilichtmuseum zu einem Umtrunk eingeladen. Dabei übergab der Vorbesitzer des Kiosks Dieter Burghaus offiziell die Baugenehmigung aus dem Jahr 1939 an Museumsdirektorin Sabrina Hirsch.

Bettina Dickes, Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, verkaufte zu diesem Anlass Süßigkeiten und Eis historischer Marken aus dem Kiosk hinaus und gab damit einen Vorgeschmack auf die zukünftige Nutzung des kleinen Gebäudes im Freilichtmuseum.

Die Museumshandwerker widmen sich nun dem Innenausbau des Kiosks. Dann wird der Kiosk hin und wieder seine Verkaufsfenster im Freilichtmuseum öffnen und so seine Tradition fortsetzen.

Terrassengestaltung und weiterer Innenausbau

In der Saison 2021 konnte die gemütliche Terrasse hinter dem Kiosk fertiggestellt werden. In der Museumssaison 2022 ist die neue Veranstaltungsreihe "Kultur am Kiosk" hier geplant. Auch die Innenraumgestaltung wurde begonnen und ist für den Fensterverkauf bereits einsatzbereit. So konnte zum Museumsleuchten und am Historischen Jahresabschluss zum Ende der Saison 2021 aus dem Kiosk heraus Glühwein verkauft werden.



Abgeschlossene Projekte

Fotowettberb 2021: Türe und Tore im Freilichtmuseum

In diesem Jahr lud das Freilichtmuseum alle Besucher*innen die als Amateure*innen Freude am Fotografieren haben zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb ein.  

Die Tür – das ist keineswegs nur die universal genutzte Einrichtung zum Schließen einer Eingangs-Öffnung. Nein – Tür ist mehr! Schreibt Herr Dr. Fritz Langensiepen in seinem Text zur Tür als Sinnbild des Lebens, der auch auf unserer Homepage zusammen mit Bildern dieser Ausstellung zu finden ist.

Die Tür ist mehr – das ist auch sehr anschaulich in unserer Ausstellung zum diesjährigen Fotowettbewerb „Türe und Tore im Freilichtmuseum“ zu sehen.

Herr Dr. Langensiepen spricht in seinen Texten immer wieder über die „Magie der Alltagsdinge“, die wir entdecken, wenn wir achtsam sind.

Und das ist all´ den HobbyfotografInnenen unserer Ausstellung gelungen – die Magie des Alltags - aus ihrem Blickwinkel einzufangen.

Vielleicht wird nach dem Ausstellungsbesuch mancher Museumsgast mit neuem Blick unser Museum erkunden. 

In diesem Sinne bedanken wir uns als Museum bei allen FotografInnen, die uns ihren Blick auf das Museum zeigen und uns damit einen anderen Blick auf das Museum ermöglichen.

Dr. Langensiepen nimmt sich der Thematik in diesem Essay an, hier kann es nachgelesen werden:

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Die Tür als Lebensmetapher.pdf
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Unsere prämierten Ausstellungsfotos

Weitere Fotos der Ausstellung


Lehmbaustelle

Die Arbeiten an der neuen befestigten und überdachten Lehmbaustelle sind abgeschlossen. Wer erfahren möchte, wie Fachwerkhäuser aufgestellt und ausgefacht wurden, kann bei uns das passende Mitmach-Programm buchen, das in Kürze wieder hier in der Lehmbaustelle durchgeführt wird.